„Schülerinnen und Schüler sind in der Schule erfolgreicher, wenn ihre Eltern die Arbeit der Schule unterstützen, sich am Schulleben beteiligen und ihr Recht auf Mitwirkung wahrnehmen. Wirken Sie mit bei der demokratischen Gestaltung der Arbeit in Ihrer Schule. Ihr Engagement und Ihre systematische Beteiligung sind gefragt und gefordert. Für Ihre Bereit­schaft zur Mitwirkung danke ich. Die Schule braucht Sie.“ 

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Es gibt verschiedene Ebenen der Elternmitwirkung:

  • Schule: Klassenpflegschaften, Schulpflegschaften,
  • Stadt: Stadtschulpflegschaften, Kreisschulpflegschaften
  • Land: Landeselternschaften, Landeselternkonferenz und auch auf Bundesebne gibt es eine Elternvertretung, den Bundeselternrat.

Wer macht was?

  • Die Klassenpflegschaft: 

    „Mindestens einmal im Schuljahr werden die Eltern zur Klassenpflegschaftssitzung eingeladen. Hier bekommen sie wichtige Informationen über Unterrichtsinhalte und Lernmittel sowie über alles, was die Klasse ihres Kindes betrifft. Für Eltern ist die Klassenpflegschaftssitzung eine gute Möglichkeit abzusprechen, in welchen Bereichen in der Schule sie sich engagieren können, zum Beispiel bei der Planung und Organisation von Klassenfahrten oder bei Klassen- und Schulfesten.“  (aus der Broschüre „ABC der Elternmitwirkung“, Ministerium für Schule und Weiterbildung, NRW)

    Was macht eigentlich der/die Klassenpflegschafts- Vorsitzende?

    - Sie berufen die Sitzungen der Klassenpflegschaft ein.
    - Sie legen die Tagesordnung der Sitzungen fest (in Absprache mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer). Weitere Themen zur Tagesordnung   können von allen Eltern angemeldet werden.
    - Sie vertreten die Interessen der Eltern in der Schulpflegschaft.
    - Sie nehmen an der Klassenkonferenz mit beratender Stimme teil.
    - organisiert bei Interesse einen Elternstammtisch der dem Austausch der Eltern untereinander dient                                                                               

  • Die Schulpflegschaft: 

    „Alle Klassenpflegschaftsvorsitzenden (und deren Vertretungen) nehmen an der Sitzung der Schulpflegschaft teil, die in der Regel einmal im Schuljahr tagt. Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien. Sie ist deshalb ein gutes Diskussionsforum, um unterschiedliche Auffassungen und Interessen der Eltern abzustimmen.
    Informationen der Schulleitung können hier über die Klassenpflegschaftsvorsitzenden an alle Eltern weitergegeben werden. Entscheidungen, die in der Schulkonferenz – dem obersten Mitwirkungsgremium der Schule zu treffen sind, werden hier zuvor besprochen und beraten. Die Schulpflegschaft kann auch eigene Anträge an die Schulkonferenz richten, über die dort abgestimmt wird. Ähnlich wie bei der Klassenpflegschaft lädt der/die Schulpflegschaftsvorsitzende zu den Sitzungen ein und legt die Tagesordnung fest.

    Eine wichtige Aufgabe der Schulpflegschaft ist die Wahl der Elternvertretung für die Schulkonferenz und für die Fachkonferenzen. Neben dem Vorstand können bis zu drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter in die Schulkonferenz gewählt werden.

    Wer als Vorsitzende oder Vorsitzender eines Elterngremiums nach außen auftritt, kann nicht für die Schule sprechen. Die Schule wird nach außen, gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht, durch die Schulleiterin oder den Schulleiter vertreten. Sie oder er ist dabei an die Beschlüsse der Schulkonferenz gebunden.“
    (aus der Broschüre „ABC der Elternmitwirkung“, Ministerium für Schule und Weiterbildung, NRW)

  • Die Stadtschulpflegschaft: (Erklärung folgt)